Unsere Zeit in Costa Rica

Wir geniessen die Zeit … daher bleiben die Zeilen in unserem Blog so leer. Paulas Bericht ist in Carate – Corcorvado National Park stehen geblieben. Wir hatten eine super Zeit mit Erick. Er hat uns seine Lieblingsplätze gezeigt, mit uns gekocht und gelacht. Uns auf einen Nightwalk mitgenommen…. Delfin-Tour, Krokodile, viele bunte Vögel, Affen ohne Ende, Tapir, Ameisenbär … die Kinder wollten nicht mehr weg. Wir lassen euch mal viele Handy-Impressionen hier.

Uvita – Surf Time

Uvita ist ein Meeres-Nationalpark mit einem wunderschönen Strand und guten Wellen. Die Kinder liebten es in den Wellen zu toben, da es kaum Unterströmung hat. Die Strömungen sind teilweise sehr gefährlich und verhindern entspannten Badespass. In Uvita ist Badespass aber vorprogrammiert. An zwei Tagen nahmen wir Surf-Unterricht. Es ist beeindruckend, wie schnell alle auf den kleineren Wellen auf dem Brett stehen konnten. Das hat super Spass gmacht …. und auch ganz schön müde! Wir sind eine Woche in Uvita geblieben und haben das Strandleben genossen. Bilder gibt es nicht so viele, da wir die Kamera nicht am Strand rumliegen lassen wollten.

Quepos – Manuel Antonio National Park

In Quepos machten wir nur kurz Halt. Der Führer sagt, dass der Manuel Antonio ein super toller, aber auch sehr touristischer Nationalpark ist. Touristisch hat definitiv gepasst. Wir waren uns einsame, wunderschöne Sandstrände gewohnt…alleine im Urwand zu wandern und Tiere zu beobachten. Hier trafen wir auf viele Touristen …will nicht wissen wie es ohne Covid ist…viele aufdringliche Führer und wenig Tiere. Zusätzlich hatte Paula eine üble Ohrenentzündung, so dass wir den Park nach einer Stunde wieder verlassen haben und zum Arzt sind. Das war Quepos.

Cabya -ein verschlafenes Tiko-Nest

Mit der Fähre haben wir die Zentralküste verlassen und sind auf die Halbinsel Nicoya über gesiedelt. Hier gibt es mehr Strandtourismus, welchen wir nicht so mögen. Daher haben wir uns ganz südlich ein super tolles Haus mit Pool in Cabuya gemietet. Der Vermieter heisst auch Erick und ist Schweizer. Der Name scheint uns Glück zu bringen! Das Haus war der Hammer und dies zu einem tollen Preis! Cabuya hat uns sehr an Carate erinntert, mit der Ausnahme, dass es hier zwei „Super“-Markets hat. Ansonsten sahen wir nur Tikos und viele Tiere. Wir haben das Reservat Cabo blanco besucht und die Howler Monkey (Brüllaffen) beobachtet. Zudem gibt es eine kleine Insel, die nur bei Ebbe erreicht werden kann. Auf der Insel ist der Friedhof von Cabuya mit einem wunderschönen Blick auf das Festland und Meer. Ein eindrücklicher Ort. Wir haben einen kleinen Ausflug nach Santa Teresa gemacht, um die Surfer zu beobachten. Der Strand ist der Hammer! Hier ist jedoch touristisch gesehen auch viel mehr los. Die jungen Touristen nehmen es mit Covid und Maske nicht so streng. Nach einem leckeren Nachtessen ging es zurück nach Cabuya. Es sind nur ca. 10 km. Aber 10 km durch den Urwald und über Felder auf einer Schotterpiste mit Schlaglöchern dauert eben gut und gerne mal 45 Minuten. Das ist Costa Rica! So schnell mal irgendwo hinfahren ist hier nicht.

Samara – na ja

Die Strasse nach Samara war neu! Wow – Fahren ohne Schlaglöcher. Das war es dann aber auch schon. Samara wird im Führer als eine Top-Destination beschrieben. Keine Ahnung was wir nicht gesehen haben – uns hat es einfach nicht gefallen. Die bisherigen Strände waren viel schöner, die Wellen besser, der Ort schöner…. tja. Da Paula gleich die zweite Ohrenentzündung hatte, verbrachten wir die Tage ruhig meist in unserer Unterkuft. Cool waren die Affen, welche wir ganz nah auf den Stromkabeln beobachten konnten. Zudem trafen wir ein deutsches älteres Ehepaar…. die klassischen Auswanderer ohne Sprachkenntnisse lassen grüssen! Sie hatten genug von Deutschland und die Bilder im Internet von Samara haben ihnen gefallen. Daher haben sie sich 3 Monate Zeit gegeben, eine Haus in Samara zu kaufen und auszuwandern. Pech war nur, dass sie noch nie in Costa Rica bzw. Samara waren. Sie waren seit zwei Tagen im Land und haben sich die ganze Sache ein wenig nobler vorgestellt. Es sei doch schon sehr verlebt und wenn man aus Deutschland komme, habe man andere Ansprüche ….soviel zu einer fundierten Auswanderung!

Liberia – Rincon National Park

Wir sind weitergezogen nach Liberia. Meinten wir zumindest. Die gesuchte Adresse war nicht auffindbar. Nach längerem Suchen stellten wir dann fest, dass wir ca. 20 Minuten auserhalb logieren. Kein Problem! Wir wurden superherzlich empfangen. Zuerst nur vom Vater….danach von der Mutter, Tochter und Sohn. Die Familie war extrem gastfreundlich…aber auch SEHR laut….und redselig! Wir hatten viel Spass, waren am Abend dann aber jeweils froh, wenn wir ins Bett kommen. Da zur Zeit die Schule zu ist, schläft die Familie bis am Mittag und geht erst um 2 Uhr ins Bett. Spätestens um 21 Uhr waren wir jedoch so müde von der gewaltigen Lautstärke und Redeschwall, so das wir Erholung brauchten. Am Tag besuchten wir den Rincon National Park. Dies ist eine Vulkangegend. Hier blubbert und qualmt es überall noch, was sehr eindrücklich war. Am zweiten Tag machten wir eine Bachtour zu zwei Wasserfällen. Diese war echt super toll. Wir konnten von Felsen ins Wasser springen und an Seilen durch den Fluss (war zum Teil eher ein Bach) schwimmen. Sahen Fledermäuse in den Höhlen und wanderten durch schönenen Regenwald. Diese Tour hat uns super gut gefallen!2

Monteverde – Nebelwald

In Monteverde befindet sich der Nebelwald. Wie der Name schon sagt, herrscht hier viel Nebel. Es hat aber auch viel Regen! Die Temperaturen waren deutlich kühler als in Meeresnähe. Wir hatten wieder Glück mit der Unterkunft. Das grosse Haus hatte einen riesigen geschlossenen Aussenbereich. Dies ist super, wenn es viel regnet. Wir machten eine Wanderung über hohe Brücken im Nebelwald. Die höchste war 50 Meter hoch. Ansonsten verbrachten wir viel Zeit mit der Planung der nächsten drei Monate. Covid schränkt uns hier in Costa Rica kaum ein. Oder besser gesagt, unsere Bedürfnisse sind sind eher keine andere Touristen zu sehen. Von daher ist das Reisen einfach. Aber sobald es um die Einreise bzw. Flug in ein anderes Land geht, findet man sich im Jungel von Vorschriften und Vorgaben, die sich zum Teil wiedersprechen oder erst gar nicht verständlich sind. Wir haben echt stundenlang gesucht, um an die notwendigen Informationen zu gelangen. Aber wir haben es geschafft. Unsere nächstes Reiseland steht fest!

La Fortuna – eine Reise wir durch die Schweiz

Die Reise von Monteverde nach La Fortuna errinnert landschaftlich sehr an die Schweiz. Kein Wunder leben hier so viele Schweizer! Plötzlich liegt der See Arenal vor uns mit Blick auf den Vulkan Arenal. Das sieht fast so aus wie der Bodensee in klein. Der Vulkan selber sieht sehr eindrücklich aus. Man kann jedoch nicht hochwandern, sondern ihn nur von unten bewundert. Ansonsten wird hier in La Fortuna alles über Touragenturen organisiert. Outdoor-Adventure ist hier angesagt. Einerseits sind diese nicht immer kindergerecht, zum anderen sind die Touren definitiv nicht familiebudget-tauglich. Echt happig, was man hier für fünf Personen bezahlen soll. So sind wir zu Fuss an einen Fluss spatziert, um gemeinsam mit den Tikos zu baden. Am zweiten Tag haben wir dann eine heisse Therme besucht. Da wir wie erwähnt nicht 300 Dollar fürs Baden ausgeben wollten, haben wir uns für die „Tiko-Therme“ entschieden. Wir waren die einzigen Touris, was wir mögen. So ein Bad hätte ich auch gerne zu Hause. Die Anlage ist wie ein tropischer Wald bepflanzt. Versteckt gibt es verschiedene Pools mit warmen Wasser bis zu 60 Grad. Überall verteilt gibt es grosse Bänke mit jeweils einem Dach darüber inkl. einem Grill. Hier lässt man sich nieder, um zu Essen. Tiko lieben Picknicks. Von daher verwundert es nicht, wenn sie den halben Haushalt mitnehmen. Die einen haben die Kaffeemaschine dabei, für welche es extra pro Tisch einen Stromanschluss hat. Sie schleppen sackweise Essen und Trinken an, um die Zeit in der Therme zu geniessen. Auch die Zahnbürste darf nicht fehlen. Die meisten Tikos können nur schlecht oder gar nicht schwimmen. Von daher sind wir eine richtige Attraktion. Selbst die erwachsenen Männer trauen sich kaum auf die Kinderrutsche und wenn, dann nur mit Nase zu. Da kratzt es dann doch ein wenig an ihrem Ego, wenn unsere Kinder auf dem Bauch, rückwärts kopfvoran etc. mit vollem Tempo ins Wasser rutschen. Sie beobachten wie wir dies mit dem Tauchen und Schwimmen machen, uns machen es nach. Die Tiko-Kinder beobachten zum Teil eine ganze Stunde lang, wie es geht und probieren es dann auch. Dies ist echt coll zu sehen. Sie lassen sich gerne Tipps geben, wie man unter Wasser ausatmet oder auf dem Wasser liegen kann. Wir kommen nirgends so einfach mit Tikos in Kontakt, wie beim Schwimmen. Gemeinsam wird gelacht und geübt … ein tolles Volk!

Morgen ziehen wir weiter an die Karibikküste….mal sehen, was uns dort erwartet.

ALLES DRUM UND DRAN 🐸

Daher das ich schon länger nichts mehr hoch geladen habe hab ich mir gedachte das ich heut einfach über alles drum und dran Schreiben könnte und jetzt geht es erst richtig Los!

Wie viel mal sind wir schon umgezogen sind ? das letzte mal wo ich geschrieben habe war noch in Carate und von da sind wir dan 4h nach Uvita Gereist da gab es sehr viele Turis (auch wir). nach Uvita sin wir 1h auch Quepos weiter gereist.und dann sind w hier gelandet (dazu müsst ihr den Beitrag lesen und jetzt erfahrt ihr alles im Tedteil

UVITA:Uvita ist sehr touristisch (hab ich ja eigentlich schon erzählt doch weil es eben so Touristisch war gab es keine Küche und wir mussten immer ins Restaurant gehen 🚶‍♀️(leider😟) aber jetz zum Coolen wir waren Surfen und es hat richtig Spass Gemacht 😄 die ganze Family übergiess sind wir fünf Tage Geblieben.

QUEPOS:D hatten wir nicht so viel Erlebt weil ich eine Ohrenendzündung bekamen zum Arzt 👨‍⚕️ musste in Quepos sind wir auch nur zwei Nächte geblieben(war ich nicht das schönste Haus 🏠.

ÜBERRASCHUNG CABUYA: ES ist sehr schön 🤩 hier und der Vermitter heisst auch Erik isc au en Schwiizer lebt aber scho zit 16 Jahr in Costa Rica (fertig Schweizerdeutsch)das Haus hat auch einen Pool 🏊‍♀️ 🏊‍♂️ 🏊 zum schwimmen 🏊‍♀️.

Ach Ja bevor ich es vergesse Die Lösung auf sie Frage 🙋 Wer Trägt die Brille auf dem Rücken: Die Nase 👃 Der Nasen Rücken 😜

ihr Müsst versuchen zu entziffern was ich unten hin Schreibe

gdhhrgzgHallohgfhgzggzgWiehgzuguzfgtfgtftfGehtfjwgzgvukwghEsgteiqghjrjgekgzjguzkfvfcfDir

TIPP:Kuckt euch die Gross Geschriebenen Wörter an.

Ganz Liebe Grüsse Paula

Die Affen 🐒 rassen durch denn Wald

Affen 🦍 🦧 🐒 rassen durch denn Wald der eine Macht andern Kalt die ganze AFFENBANDE brüllt: WO IST DIE KOKOSNUSS 🥥 WO IST DIE KOKOSNUSS 🌴 WER HAT DIE 🥥 GEKLAUT 😄

O.K es gibt hier auch Affen. Und Kokosnüsse darum geht es auch in diese Blogbetrag langerede kurzer Sinn (Langesschreiben kurzer Sinn)

Kokosnuss 🥥 🌴:es gibt hier sehr viele Kokosnüsse so viel das auch was für die Menschen überig bleibt.Kokosnüsse haben innen ja so ein Wasser das echt super schmeckt dieser Trink haben wir bis jetzt nur mit den frischen Kokosnüssen gehabt die Grünen Kokosnüsse)also die die mit der grünen schalle. und Stern(Freitag 28 Mai)haben wir auch it Kokosnüssen gekocht und zwar Curry da muss man die Kokosnussfleisch mit so einem Brett was vorne so Zacken hat zu kleinen Splieter Splittern dann vermittelt man die Splitter mit Wasser 🚿 💦 💧 und Brest bis der Geschmack von Kokosnuss sich auf die das Wasser überträgt dann mit einem Sip noch Wasser und Splitter trennen. ✅

AFFEN 🦍 🦧 🐒 :Heute 29 mai Samstag haben wir die haulder Monkey brüllen gesehen und die sind nich so leise man kn sie bis zu drei Kilometern weit hören sie haben in richtiges Brüll maul ein oooooo Maul

Die frage an euch :

Wer trägt seine Brille auf de Rücken?

Lösung bitte in die Kommentare schreiben Lösung giebt es im nachstenografieren Beitrag von mir

Viele Grüsse Paula

An einem Tag verschiedene Erlebnisse 🌳

Wie es im Titel schon hiss haben wir Heute viel Erlebt :

Morgen ca 6.40: Sind wir von zuhause 🏠 abgefahren .

7.55 Uhr :sind wir den grössten Baum 🌳 Dieser Insel also Livia meinte sicher mehr als 3m gross Hannah einte mehr als 100m gross (auch ein grosser Unterschied)ich glaube er ist 55m hoch.

7.15Uhr sind wir in ein Restaurant gegangen und da haben Mami,Papa Erick(der beste Führer der Welt) und Livia ( Hannah und ich (Paula) nichts gehabt weil Hannah es nicht mochte und es nicht Vegi war) es gab für die andere haben Hühner 🐔 Fleisch 🍖 mit ner Gemüse 🌶 🌽 🍅 hülle gegessen.

7.30: Waren wir in einen Tropenwald (noch nie unnatürlich abgeholzt wurde)Als wir oben waren hat Erick noch eine Piña (Ananas) ausgepackt .

12 Uhr ⏰:Waren wir am Strand 🏖 🏝 und haben gebadet zwar nicht im Mehr sondern in einem Bach weil es im Mehr zu grosse Wellen hatte.

Liebe Grüsse

Paula und Hannah

Eine wundervolle Zeit in Carate – Corcovado National Parc

Unterdessen haben wir Cloudbridge in San Gerardo verlassen. Wir sind wieder einmal mega früh um 6.15 Uhr losgezogen, um den Bus in San Gerardo um 6.10 Uhr nach San Isidro zu erwischen. Bis anhin benötigten wir immer wieder mal langärmlige Kleidung. Vor allem am Nachmittag oder Abends wurde es kühl und regnerisch, da waren wir echt froh um die Thermowäsche, da diese schnell tocknete. Normale Baumwollwäsche braucht ohne Sonne drei Tage zum trocknen. Daher nutzen wir den Freitgagmorgen für ein Früstück in San Isidro … unterdessen kennen sie uns dort schon. Wir haben auch die ganze Auswahl schon durchprobiert. Zur Frühstückszeit kommt man hier nicht um „Pinto“ herum. Pinto beinhaltet immer Reis mit schwarzen Bohnen an einer speziellen Salsa, fritierte Kochbananen und entweder Spiegelei, Fleisch oder Käse. Je nachdem was man bestellt. Die Girls kommen erst langsam auf den Geschmack, daher testeten sie sich durch die Kuchenabteiliung. Einig sind sich jedoch alle, dass die Batidos mega lecker sind. Das sind Fruchshakes entweder mit Wasser oder Milch. Unsere Favoriten sind definitiv mit Wasser und Ananas oder Brombeer …….. oder Wassermelone. Mango ist auch recht lecker!

Auf jedenfalls nutzen wir die Zeit, um für Sven, Hannah und Livia noch ein paar T-Shirts zu kaufen. Danach nahm Sven den Bus nach Quepos, um unser Mitauto abzuholen. Wir anderen nahmen den Bus zurück nach San Geradro. Da der Bus so selten fährt, kennt man untderdessen die anderen Reisenden, da immer die selben Personen ein- und aussteigen. Paula genoss noch die letze Spanischlektion bei Denisse. Sie schrieb zwei Dankesbriefe für Edgar und Carlos in Spanisch. Sie ist unterdessen richtig mutig und spricht mit allen englisch oder spanisch. Ich packte alles zusammen …. so nach einem Monat benötigt dies doch ein wenig Zeit.

Am Samstag morgen verabschiedeten wir uns von allen und sind um 9 Uhr losgefahren. Sven hat die Unterkunft organisiert, ich hatte keine Ahnung wo wir hinfahren. In Cloudbridge trafen wir eine Schweizer Familie, die uns sagte, dass es im Corovado National Park schön sein soll. Das war so ungefähr unsere ganze Info. Natürlich haben wir einen Reiseführer dabei, aber zum lesen war so gar keine Zeit bzw. Motivation. Die Familie meinte noch, dass sie sieben Stunden benötigten. Na ja, wir dachten das Navi hat sicher recht, und dieses meinte ehrer fünf wie sieben Stunden. Am Ende wurden es 9.5 Stunden! Wir sind losgefahren, hatten Hunger, assen Pinto und Empanadas, fuhren weiter, assen Mittagessen, machten einen kurzen Stop am Meer. Die Kinder waren hell begeistert, obwohl es ziemliche Wellen hatten. Danach ging es weiter nach Puerto Jimenez. Kurz vorher schrieb uns Eric, dass wir Essen mitbringen müssen. Wir dachten, ja ja wir kaufen so das Nötigste. In Costa Rica hat es überall kleine Shops und Fruchstände am Strassenrand. Wie sich später herausstellte, gibt es hier aber gar nichts zu kaufen! In Puerto Jimenez war der letzte Store! Nach dem Besuch im Supermarkt und an der Tankstelle stellten wir das Navi nochmals neu ein. Für die 40 km nach Carate zeigte das Navi ca. 1.5 Stunden an!!! Wir dachten schon, dass da etwas nicht stimmen kann. Nachdem wir aber auf die Schotterpiste kamen, wussten wir auch warum. Der Weg führte und durch Wälder, Schlaglöcher, Flüsse … nach knapp zwei Stunden kamen wir endlich in der Dunkelheit an. Dies war echt anstrengend! Dafür wurden wir mit einem Traum von einem Haus belohnt. Es ist ein ziemlicher Luxus hier für die hiesigen Verhältnisse – aber mega schön! Fenster hat das Haus nicht, nur Moskitonetzte. In der Nacht ist es ca. 27 Grad und am Tag im Minimum 33 Grad. An der Sonne noch gleich viel mehr. Unternimmt man einen kleinen Spatziergang, dann ist man einmal durchgeschwitzt. Echt ziemlich heftig!

Unser Plan: erst mal ausschlafen! Das kann man hier gleich vergessen. So zwischen 4 und 5 Uhr beginnen die Brüllaffen an zu brüllen! BRÜLLEN! Also ich habe diese ja nur am Tag gehört, aber die Lautstärke ist echt beeindruckend. Super laut! Dementsprechend müde waren alle … ausser mir 🙂

Wir haben erstmal gefrühstückt und sind dann auf die Pirsch. Es gibt hier einen tollen Garten. Das ganze Areal ist aber 65 Hektaren gross! RIESIG! Das wäre dann mal 80 mal unser Grundstück!!! Wir sind ein wenig den Weg Richtung Meer gegangen, da ging es schon los. Nach drei Minuten sahen wir Spider Monkeys, Aras, Tukans und einen Nasenbär. Die Girls waren richtig aus dem Häusschen! Am Strand sahen wir unzählige Ara-Pärchen, die ebenfalls ziemlich laut sind. Die Wellen hier sind ziemlich hoch und man kann nur am Rand baden bzw. spielen. Dies stört uns aber nicht weiter. Weiter hinten auf unserem Anwesen wohn Eric. Er ist ein Tico, der hier aufgewachsen ist und das Haus betreut und als Tourguide arbeitet. In den Corcovado Nationalpark darf man nur mit einem lizenzierten Führer. Er hat ein ungemeines Wissen und sieht und hört Tiere, wo wir noch gar nichts erkenne. Zudem hat er eine Engelsgeduld mit den Kindern …. ein super Glücksgriff für uns. Geplant war für den zweiten Tag eine Wanderung im Corvodado Nationalpark. Da es aber am Tag davor regnete, wollte eine andere Familie ihre Tour verschieben. Zuerst waren wir unsicher, ob dies wegen den Wetteraussichten Sinn macht. Eric meinte aber, dass er uns nur einen Tag im Park empfehlen würde. Wir können alle Tiere auch ausserhalb vom Park sehen, da wir ja direkt neben dem Park wohnen. So verschiebten wir also unsere Tour …zum Glück.

Am selben Tag machten wir eine Nachtwanderung mit Eric. Dies war echt super spannend. Neben Kröten und „Red Eyes Tree Frogs“ sahen wir auch eine riesige Tree Boa. Eric war ebenfalls ganz aus dem Häuschen. Er meinte, es gäbe viele von diesen, daber er habe noch nie eine so Grosse gesehen. Sie war sicher mehr als zwei Meiter lang. Kaum waren wir an der Schlange vorbei, trieb uns Eric nach vorne. In aller Ruhe stand ein Tapir vor uns, welcher sich erstmal gar nicht bewegte. Er stand einfach da und schaute uns ewigs an. Irgendwann drehte er sich um und ging. Wir natürlich hinter ihm her. Eric zog uns auf die Seite, da so ein Tapir doch ein ziemliches Gewicht hat und unter Bedrohung sich auch mal verteidigt. Aber „unser“ Tapir war so gar nicht in Verteidigungslaune – vielmehr kam er nochmals zurück, damit wir ein tolles Video drehen konnten. Das war echt ein beeindruckendes Erlebnis.

Affenshow im Garten: Zu Beginn waren wir ganz aufgeregt, wenn wir einen Affen sahen. Unterdessen wird es schon bald normal. In unserem Garten bieten uns die Spideraffen eine richtige Show. Die springen hier wie die Wilden durch die Gegend und wir konnten tolle Bilder auch von Baby-Affen machen. Von unserer Küche aus kann man auch gemütlich einen Kaffee trinke und die Affen beobachten. Auf „unserem“ Grundstück fanden wir auch Weisskopf Kapuzineraffen, welche durch die Bäume turnen. Ein bisschen die Strasse runter und im Corcovado Nationalpark sahen wir dann die kleinste Affenart: die Kapuzieneraffen. Diese waren extrem zutraulich und sind bis zu einem Meter vor uns auf dem Boden gesessen. Das ist echt der Knaller! Jetzt hoffen wir, dass wir die Brüllaffen nicht nur hören, sondern auch noch sehen werden. Dann haben wir alle vier Affenarten in Costa Rica gesehen.

Auf der Osa-Halbinsel gibt es eine grosse Ara-Population. Sie fliegen jeweils als Paar durch die Gegend und sind wunderschön anzusehen. Gestern unternahmen wir die Wanderung in den Nationalpark. Wir waren erst mal 3km unterwegs bis zum Eingang und danach noch 3km bis zum Fluss. Das klingt jetzt nicht nach viel, aber bei diesen Temperaturen ist dies ganz schön anstrengend. Eine frisch geköpfte Kokusnuss, viele kleine Krebse, bunte Vögel, viele Coatis und andere Tiere machten den Weg zu einem tollen Erlebnis. Eric hat uns auch sehr viel über die Pflanzen und Bäume erzählt. Insgesamt ist der Park enorm gross. Wir haben nur einen ganz kleinen Teil gesehen. Am Fluss direkt am Meer machten wir unseren Mittagsstop. Wir sassen dort auf dem Schwemmholz, als ganz gemütlich ein Nasenbär anmarschiert kam. Dieser zeigte keinerlei Scheu vor uns und ist einfach mal so an uns vorbei marschiert. Mega! Ich persönlich finde die Pelikane auch sehr eindrücklich. Sie segeln ganz dicht über den Wellen auf der Suche nach Sardinen über das Meer. Diese Flugformation sieht super schön aus.

Wir haben beschlossen noch ein paar weitere Tage in diesem Paradies zu geniessen. Es ist einfach traumhaft hier. Zur Zeit hat es keine anderen Touristen hier. Ab und zu fährt mal eine Gruppe Tagestouristen vorbei. Aber das sind so 1-2 Gruppen pro Tag. Die Kinder haben sich mit den Nachbarkinder angefreundet. Die quatschen zwar ununterbrochen in einem fort Spanisch mit uns. Wir verstehen nur einen Bruchteil davon, was sie aber nicht wirklich zu stören scheint. Heute haben wir gemeinsam Cinnamon Rolls gebacken und im Meer gebadet.

Wir haben eine wunderschöne Zeit hier!

Eine weitere Woche im Regenwald

Spielen und Baden im Fluss

Letzte Woche konnte man gut am Fluss spielen, die Füsse ins Wasser halten und die ganz Mutigen auch baden. Man darf einfach keine Frostbeule sein. Nach ein paar Gewittern hat sich der Fluss aber zu einem reissenden Strom entwickelt. Es ist ziemlich beeindruckend, wie schnell sich ein Gewässer verändern kann. Seither meiden wir das Ufer uns benützen nur noch die Brücken.

Was haben wir für Tiere gesehen

Gesehen haben wir schon einiges – nur war die Kamera nicht immer griffbereit. Die Tiere die wir nicht selber fotographieren konnten, zeigen wir euch anhand von Internetbilder. Am Wochenende sollten aber noch ein paar richtige Attraktionen dazu kommen! Gestern waren wir wieder einmal auf dem „Monkey-Survey“. Dafür gibt es keinen fixen Ort, da die Affen dem Futter folgen. Fazit: wir sahen keine Affen, aber wir haben sie wieder gehört. Während des Aufstieges durch den Wald stand Sven plötzlich in einem Blitzlicht-Gewitter. Ein anderer Volunteer hatte vier seiner Wildkammeras direkt auf dem Weg platziert. Sven brauchte einen Moment, bis er merkte, dass er sinnvollerweise schnell weiter gehen sollte. Sonst ist der ganze Film mit einem blauen Zweibeiner gefühlt. Heute konnten wir dann die Bilder von Ben’s Kamera sehen. Was soll ich sagen!! An der gleichen Stelle sind ein Puma-Päärchen zu sehen, mehrer Wildschweine, ein Tolomuco und ein Ozelot. Die Bilder und Videos sind der Knaller. Er hat uns versprochen, dass er sie uns am Wochende mit uns teilt.

Unser Tagesprogramm

Entweder machen wir eine Wanderung oder Arbeiten. Paula hat ja bereits ausführlich vom Brückenbau berichtet. Heute haben wir den Weg mit neuen „Steps“ ausgebessert. Das Hämmern und Schaufeln ist ganz schön anstrengend. Die Wanderungen sind unterschiedlich – je nach dem ob wir auf dem offiziellen Weg wandern oder nicht. Steil ist es immer. Da wir aber im Reservat arbeiten, dürfen wir auch die inoffiziellen Wege benutzen. Die führen einem in den alten Bereich des Regenwaldes. Dieser Teil des Reservates ist wunderschön und hat etwas mystisches. Es ist nicht immer ganz einfach den Weg zu finden. Vorgestern sind wir immer weiter hochgestiegen und die Kinder hatten schon ziemlich Sorge, dass wir uns verirrt haben. Ganz plötzlich sind wir dann aus dem Dickicht gekrochen und gelangten auf den breiten Weg hoch auf den Chirrippo. Da standen wir nun ganz alleine mitten im Regenwald als plötzlich Pferde aus dem Nebel erschienen. Diese trabten mega schnell an uns vorbei. Ein paar Augenblicke kamen dann auch die Besitzer hinterer.

Der ganze Bericht hier hat jetzt mehrere Stunden in Anspruch genommen, da die Bilder zuerst von der Kamera auf den Laptop geladen werden musste. Das geht ja schnell. Danach ist es aber irgendwie nicht möglich, die Bilder direkt in den Blog zu stellen. Mit vielen kleinen Tricks und wie Whats up können wir sie dann hochladen. Das nervt ganz schön. Daher gibt es nun auch nicht mehr News.

DER FRUCHT-DIEBSTAL

Heute,gestern und Vorgestern (in den letzen Tagen) :

Vorgestern: War eine rote Katze mit länglicher Nase durch das Gebüsch gerast. Einige Stunden später stellte sich heraus das es ein Coati war.

Gestern: Wir haben (oder besser gesagt hatten ) auf so einer Art Möbel Früchte 🍉 🍈 doch als wir Gestern aufwachten, war eine riesen Sauerei auf diesen Möbel. Und daneben stand eine Coati Familie. Sie hatten auch ihre Jungen dabei die ungefähr so gross waren wie ein Eichhorn

HEUTE : Wollten sie noch einmal kommen, um die Früchte zu schnabulieren und sie waren auch geschicke Kletterer. 🧗

Liebe Grüsse eure

Paula

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten