Wir geniessen die Zeit … daher bleiben die Zeilen in unserem Blog so leer. Paulas Bericht ist in Carate – Corcorvado National Park stehen geblieben. Wir hatten eine super Zeit mit Erick. Er hat uns seine Lieblingsplätze gezeigt, mit uns gekocht und gelacht. Uns auf einen Nightwalk mitgenommen…. Delfin-Tour, Krokodile, viele bunte Vögel, Affen ohne Ende, Tapir, Ameisenbär … die Kinder wollten nicht mehr weg. Wir lassen euch mal viele Handy-Impressionen hier.
Uvita – Surf Time
Uvita ist ein Meeres-Nationalpark mit einem wunderschönen Strand und guten Wellen. Die Kinder liebten es in den Wellen zu toben, da es kaum Unterströmung hat. Die Strömungen sind teilweise sehr gefährlich und verhindern entspannten Badespass. In Uvita ist Badespass aber vorprogrammiert. An zwei Tagen nahmen wir Surf-Unterricht. Es ist beeindruckend, wie schnell alle auf den kleineren Wellen auf dem Brett stehen konnten. Das hat super Spass gmacht …. und auch ganz schön müde! Wir sind eine Woche in Uvita geblieben und haben das Strandleben genossen. Bilder gibt es nicht so viele, da wir die Kamera nicht am Strand rumliegen lassen wollten.
Quepos – Manuel Antonio National Park
In Quepos machten wir nur kurz Halt. Der Führer sagt, dass der Manuel Antonio ein super toller, aber auch sehr touristischer Nationalpark ist. Touristisch hat definitiv gepasst. Wir waren uns einsame, wunderschöne Sandstrände gewohnt…alleine im Urwand zu wandern und Tiere zu beobachten. Hier trafen wir auf viele Touristen …will nicht wissen wie es ohne Covid ist…viele aufdringliche Führer und wenig Tiere. Zusätzlich hatte Paula eine üble Ohrenentzündung, so dass wir den Park nach einer Stunde wieder verlassen haben und zum Arzt sind. Das war Quepos.
Cabya -ein verschlafenes Tiko-Nest
Mit der Fähre haben wir die Zentralküste verlassen und sind auf die Halbinsel Nicoya über gesiedelt. Hier gibt es mehr Strandtourismus, welchen wir nicht so mögen. Daher haben wir uns ganz südlich ein super tolles Haus mit Pool in Cabuya gemietet. Der Vermieter heisst auch Erick und ist Schweizer. Der Name scheint uns Glück zu bringen! Das Haus war der Hammer und dies zu einem tollen Preis! Cabuya hat uns sehr an Carate erinntert, mit der Ausnahme, dass es hier zwei „Super“-Markets hat. Ansonsten sahen wir nur Tikos und viele Tiere. Wir haben das Reservat Cabo blanco besucht und die Howler Monkey (Brüllaffen) beobachtet. Zudem gibt es eine kleine Insel, die nur bei Ebbe erreicht werden kann. Auf der Insel ist der Friedhof von Cabuya mit einem wunderschönen Blick auf das Festland und Meer. Ein eindrücklicher Ort. Wir haben einen kleinen Ausflug nach Santa Teresa gemacht, um die Surfer zu beobachten. Der Strand ist der Hammer! Hier ist jedoch touristisch gesehen auch viel mehr los. Die jungen Touristen nehmen es mit Covid und Maske nicht so streng. Nach einem leckeren Nachtessen ging es zurück nach Cabuya. Es sind nur ca. 10 km. Aber 10 km durch den Urwald und über Felder auf einer Schotterpiste mit Schlaglöchern dauert eben gut und gerne mal 45 Minuten. Das ist Costa Rica! So schnell mal irgendwo hinfahren ist hier nicht.
Samara – na ja
Die Strasse nach Samara war neu! Wow – Fahren ohne Schlaglöcher. Das war es dann aber auch schon. Samara wird im Führer als eine Top-Destination beschrieben. Keine Ahnung was wir nicht gesehen haben – uns hat es einfach nicht gefallen. Die bisherigen Strände waren viel schöner, die Wellen besser, der Ort schöner…. tja. Da Paula gleich die zweite Ohrenentzündung hatte, verbrachten wir die Tage ruhig meist in unserer Unterkuft. Cool waren die Affen, welche wir ganz nah auf den Stromkabeln beobachten konnten. Zudem trafen wir ein deutsches älteres Ehepaar…. die klassischen Auswanderer ohne Sprachkenntnisse lassen grüssen! Sie hatten genug von Deutschland und die Bilder im Internet von Samara haben ihnen gefallen. Daher haben sie sich 3 Monate Zeit gegeben, eine Haus in Samara zu kaufen und auszuwandern. Pech war nur, dass sie noch nie in Costa Rica bzw. Samara waren. Sie waren seit zwei Tagen im Land und haben sich die ganze Sache ein wenig nobler vorgestellt. Es sei doch schon sehr verlebt und wenn man aus Deutschland komme, habe man andere Ansprüche ….soviel zu einer fundierten Auswanderung!
Liberia – Rincon National Park
Wir sind weitergezogen nach Liberia. Meinten wir zumindest. Die gesuchte Adresse war nicht auffindbar. Nach längerem Suchen stellten wir dann fest, dass wir ca. 20 Minuten auserhalb logieren. Kein Problem! Wir wurden superherzlich empfangen. Zuerst nur vom Vater….danach von der Mutter, Tochter und Sohn. Die Familie war extrem gastfreundlich…aber auch SEHR laut….und redselig! Wir hatten viel Spass, waren am Abend dann aber jeweils froh, wenn wir ins Bett kommen. Da zur Zeit die Schule zu ist, schläft die Familie bis am Mittag und geht erst um 2 Uhr ins Bett. Spätestens um 21 Uhr waren wir jedoch so müde von der gewaltigen Lautstärke und Redeschwall, so das wir Erholung brauchten. Am Tag besuchten wir den Rincon National Park. Dies ist eine Vulkangegend. Hier blubbert und qualmt es überall noch, was sehr eindrücklich war. Am zweiten Tag machten wir eine Bachtour zu zwei Wasserfällen. Diese war echt super toll. Wir konnten von Felsen ins Wasser springen und an Seilen durch den Fluss (war zum Teil eher ein Bach) schwimmen. Sahen Fledermäuse in den Höhlen und wanderten durch schönenen Regenwald. Diese Tour hat uns super gut gefallen!2

Monteverde – Nebelwald
In Monteverde befindet sich der Nebelwald. Wie der Name schon sagt, herrscht hier viel Nebel. Es hat aber auch viel Regen! Die Temperaturen waren deutlich kühler als in Meeresnähe. Wir hatten wieder Glück mit der Unterkunft. Das grosse Haus hatte einen riesigen geschlossenen Aussenbereich. Dies ist super, wenn es viel regnet. Wir machten eine Wanderung über hohe Brücken im Nebelwald. Die höchste war 50 Meter hoch. Ansonsten verbrachten wir viel Zeit mit der Planung der nächsten drei Monate. Covid schränkt uns hier in Costa Rica kaum ein. Oder besser gesagt, unsere Bedürfnisse sind sind eher keine andere Touristen zu sehen. Von daher ist das Reisen einfach. Aber sobald es um die Einreise bzw. Flug in ein anderes Land geht, findet man sich im Jungel von Vorschriften und Vorgaben, die sich zum Teil wiedersprechen oder erst gar nicht verständlich sind. Wir haben echt stundenlang gesucht, um an die notwendigen Informationen zu gelangen. Aber wir haben es geschafft. Unsere nächstes Reiseland steht fest!
La Fortuna – eine Reise wir durch die Schweiz
Die Reise von Monteverde nach La Fortuna errinnert landschaftlich sehr an die Schweiz. Kein Wunder leben hier so viele Schweizer! Plötzlich liegt der See Arenal vor uns mit Blick auf den Vulkan Arenal. Das sieht fast so aus wie der Bodensee in klein. Der Vulkan selber sieht sehr eindrücklich aus. Man kann jedoch nicht hochwandern, sondern ihn nur von unten bewundert. Ansonsten wird hier in La Fortuna alles über Touragenturen organisiert. Outdoor-Adventure ist hier angesagt. Einerseits sind diese nicht immer kindergerecht, zum anderen sind die Touren definitiv nicht familiebudget-tauglich. Echt happig, was man hier für fünf Personen bezahlen soll. So sind wir zu Fuss an einen Fluss spatziert, um gemeinsam mit den Tikos zu baden. Am zweiten Tag haben wir dann eine heisse Therme besucht. Da wir wie erwähnt nicht 300 Dollar fürs Baden ausgeben wollten, haben wir uns für die „Tiko-Therme“ entschieden. Wir waren die einzigen Touris, was wir mögen. So ein Bad hätte ich auch gerne zu Hause. Die Anlage ist wie ein tropischer Wald bepflanzt. Versteckt gibt es verschiedene Pools mit warmen Wasser bis zu 60 Grad. Überall verteilt gibt es grosse Bänke mit jeweils einem Dach darüber inkl. einem Grill. Hier lässt man sich nieder, um zu Essen. Tiko lieben Picknicks. Von daher verwundert es nicht, wenn sie den halben Haushalt mitnehmen. Die einen haben die Kaffeemaschine dabei, für welche es extra pro Tisch einen Stromanschluss hat. Sie schleppen sackweise Essen und Trinken an, um die Zeit in der Therme zu geniessen. Auch die Zahnbürste darf nicht fehlen. Die meisten Tikos können nur schlecht oder gar nicht schwimmen. Von daher sind wir eine richtige Attraktion. Selbst die erwachsenen Männer trauen sich kaum auf die Kinderrutsche und wenn, dann nur mit Nase zu. Da kratzt es dann doch ein wenig an ihrem Ego, wenn unsere Kinder auf dem Bauch, rückwärts kopfvoran etc. mit vollem Tempo ins Wasser rutschen. Sie beobachten wie wir dies mit dem Tauchen und Schwimmen machen, uns machen es nach. Die Tiko-Kinder beobachten zum Teil eine ganze Stunde lang, wie es geht und probieren es dann auch. Dies ist echt coll zu sehen. Sie lassen sich gerne Tipps geben, wie man unter Wasser ausatmet oder auf dem Wasser liegen kann. Wir kommen nirgends so einfach mit Tikos in Kontakt, wie beim Schwimmen. Gemeinsam wird gelacht und geübt … ein tolles Volk!
Morgen ziehen wir weiter an die Karibikküste….mal sehen, was uns dort erwartet.





































































































