Anstrengend ist unser Leben hier ja nicht. Aber irgendwie fehlt einem andauernd die Zeit, um hier mal etwas zu schreiben. Hätten wir Paula nicht, würde hier gähnende Leere herschen. Ich versuche mal zusammenzufassen, was wir die letzen Tage so erlebt haben.
Wild-Camera-Moving
Das klingt ganz schön abendteuerlich. Ich habe mich so richtig darauf gefreut, zu den Wildkameras zu gehen. Gemeinsam mit zwei Amerikanern sind wir um 8 Uhr losgezogen. Allgemein geht es hier einfach mal steil den Berg hoch! Hinzu kommt, dass hier alle mit einem Affenzahn losmarschieren, um nach einiger Zeit völlig durchgeschwitzt und schwer atmend eine kurze Pause einzulegen. Einer von „unseren“ Amis ist dazu noch Marathonläufer. Vergleicht man die kurzen Beine unserer Kinder und die langen von den zwei Typen, dann braucht es nicht viel Fantasie, wie anstrengend es war. Wir mussten die Girls so ziemlich den Berg hoch treiben, damit wir den Anschluss nicht verpasst haben. Als wir dann endlich den Weg verliesen und uns zu der Kamera durchkämpften, waren sie schon fix und fertig. Das effktive Wild-Camera-Moving war dann keine grosse Attraktion. Es wurden die Daten notiert, Batterien gewechselt und alles kontrolliert. Dann ging es schon wieder los zur nächsten Kamera. Blöse geben wir uns jetzt nicht. Also sind wir einfach abgebogen, anstatt nach Hause zu gehen. Zum Glück! Der Ort der zweiten Kamera war nämlich spektakulär und so abenteuerlich, wie erhofft. Zum Glück haben wir unsere Arbeitshandschuhe noch eingepackt. Nachdem wir uns mit Hilfe einer Machette den Weg durch den Regenwald begehbar gemacht haben, kamen wir zu einem langen Seil. Der Hang war so steil, dass man sich wortwörtlich an dem Seit hochziehen musste. Das war echt anstrengend und ohne Handschuhe kein Vergnügen. Nach mehreren Seillängen kamen wir dann endlich zu der zweiten Kamera. Checken – kontrollieren – einstellen – losmarschieren. Den Weg zurück, bezeihungsweise am Seil „abseilen“. Das machte echt Spass, war aber auch einge ziemliche Matscherei. Danach hatten wir aber genug und schickten die Amis alleine zu den weiteren Kameras.














Monkey Survey
Wir hofften auf Affen – sahen aber keine. Dafür sind wir wieder „wie die Affen“ in einem horrenden Tempo den Berg hochgestochen. Keine Ahnung warum die das so machen. Wenn man oben ist, ist man einfach nur durchgeschwitzt und ausser Atem. Ich habe die selbe Strecke am Nachmittag alleine nochmals gemacht. Fazit: erklimmt man den Berg wie ein Schweizer, dann ist es nur halb so anstrengend.







Researching with Kees
Sven ist am Donnerstag um 6 Uhr mit dem Forscher (klingt irgendwie alt, aber Kees ist so ungefähr mitte Zwanzig). Die Zwei sammelten Daten zu Lianen. Weit oben im Wald kamen sie zu einer Hütte. Dort wurden sie zu Kaffee und Pancake eingeladen. Ist schon heftig, wo einige Menschen leben. Das Haus ist fern ab vom Schuss. Auch hier ging es wieder weg vom Weg in den Busch. Wobei Sven irgendwo mit der Machette eine Wasserleitung beschädigte, so dass das Camp eine Zeitlang ohnge Wasser auskommen musste. Wir anderen sind im Camp geblieben und haben Frühsport betrieben. Am Abend gibt es jeden Donnerstag einen Potluck. Dass heisst, jeder kocht etwas leckers für das grosse Buffet. Das war echt super. Nach einer Woche Bohnen, Reis, Tomaten, Reis, Bohnen, Toast, Tomaten…. war dies eine willkommene Abwechslung.





Einkauf in San Isidro
Obwohl wir vor unseren Ankuft im Camp noch Lebensmittel eingekauft haben, waren wir schon ein wenig ausgeschossen. In San Gerardo gibt es einen kleinen Shop. Um dort ein zukaufen, muss man aber erstmals 30 Minuten den Berg runter. Bedeutet aber auch, dass man dann mit vollem Rucksack 40 Minuten wieder den Berg hochschwitzen muss. Da wir kein Bargeld mehr hatten, mussten wir nach San Isidro. Das klingt ganz locker, ist aber eine grössere Aktion. Wir sind um 5.30 Uhr aufgestanden, so dass wir um 6.10 Uhr startklar waren. Zügig marschieren wir 30 Minuten runter nach San Geradro. Dort fährt der Bus pünktlich um 6.50 Uhr los. Eine Stunde tuckerten wir durch die Gegend und die Ticos stiegen ein und aus. In San Isidro sah ich dann die Busstation, in welcher wir angekommen sind, als wir von San Jose kamen. Also stieg ich aus. Dies war aber nicht so schlau, da dies nicht das selbe Busunternehmen ist. Jedes Busunternehmen hat hier einen eigenen Bahnhof und fährt seine eigene Strecke. Daher musst du immer wissen, mit welchem Busunternehmen du fahren musst. Also sind wir erstmal hinter dem Bus hermaschieren, damit wir wussten, wo wir wieder einsteigen müssen. Am Morgen war keine Zeit für ein Frühstück, daher holten wir dies erst mal nach. Die Girls gönnten sich ein Frappe zum Frühstück, da Süssigkeiten Mangelware sind, bezeihungsweise 70 Minuten Fussmarsch bedeuten. Nach dem Essen gings weiter zum Wochenmarkt. Eines muss man den Ticos lassen: bezüglich Corona sind sie unglaublich diszipliert. Auf der Strasse tragen alle ausnahmslos immer eine Maske. Bei dem Shop, Supermarkt, Restaurant, Busbahnhof, Wochenmarkt etc. muss man sich die Hände waschen/desinfizieren und Fieber messen. Viel konsequenter als in der Schweiz! Nach dem Einkaufen und Geldbeschaffung mussten wir schon wieder zurück zum Bus. Der fährt hier immer nur alle 3 Stunden. Will man einigermassen trocken zuhause ankommen, dann muss man vor dem Mittag den Bus zurück nehmen. Die Fahrt dauert ja wieder eine Stunde zurück und danach muss man wieder den Berg rauf. Der Regen war früh dran und wir mussten uns erst mal unterstellen. Was soll ich sagen: Mit einem vollen 60-Liter-Rucksack war dies kein Spatziergang!









Heute haben wir gechillt
Eigentlich waren wir eingeladen, an einem Umwelt-Anlass für Kinder teilzunehmen. Sven, Paula und Livia sind am Morgen auch losgezogen. Nach rund einer Stunde kamen sie aber zurück. Es war alles auf Spanisch und daher nicht ganz optimal. Hannah liegt krank im Bett und hört Geschichten bis zum Abwinken. Wir andern haben Traumfänger gebastelt und den Tag genossen.


Hi Paula
Klingt ja sehr cool und anstrengend eure Reise!!!!
Freue mich trozdem wenn du wieder hier bist !
Jede Klasse + Kindergarten durfte einen Namen für eine Linde auf dem Schulhof aussuchen und unsere heisst Linda Paulberger ausernd wenn der Kindergarten oder andere Klassen Linda haben dann heisst die Linde Bella Paulberger!
Lg Malea
Ps: Linda und Bella waren von den Mädchen und Paulberger von den Jungs!(Nur damit das klar ist!)
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Viele Grüsse aus dem Norden und ganz vielen Dank für die schönen und eindrücklichen Fotos mit den ausführlichen Beschreibungen eurer Erlebnisse! Habt noch viel Spass in der Wildnis und bleibt schön gesund. Bei uns ist es immer noch ziemlich kalt gewesen mit teilweise Nachtfrösten, heute hat es endlich geregnet. Es war bisher zu trocken und kälter als in den Vorjahren, trotzdem beeeginnen die Rapsfelder gelb zu werden.
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Liebe Ulla lieber Rödiger bei bei uns regnet es auch ist auch regen 🌧 ☔️ sasing
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Hallöchen, euer reisebericht hat mich sehr beeindruckt, im nächsten leben werde ich mir auch so eine reise vornehmen nachdem ich mich einem flugangstkurs unterzogen habe. Bei uns gibt es nichts neues, habe n heute wiedereinmal esther harry und jimmy getroffen wir gingen am kreuzlingerhafen flanieren und nachher haben wir uns die bäuche mit glace voll geschlagen, so nun freue ich mich auf eueren nächsten bericht, bleibt gesund mami oma marianne
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Hallo zusammen
VIELEN ❤- LICHEN DANK für die tolle und spannende Zusammenfassung von euren Tagen im Regenwald. Voller Freude haben wir gelesen was ihr so im Regenwald macht. Vielen Dank auch für die tollen Bilder.
Liebe Grüsse von Carmen und Claudia
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